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Mit dem Hund nach Amerika

Einige Tipps zum Reisen mit dem Vierbeiner

Wer mit dem Hund in die USA reisen möchte, sollte sich zunächst auf der Website der amerikanischen Botschaft in Deutschland über die genauen Einreisebestimmungen informieren. Besonders wichtig ist die Bescheinigung über die Tollwutimpfung: Hunde müssen mindestens 30 Tage vor der Einreise in die Vereinigten Staaten gegen Tollwut (engl. rabies) geimpft worden sein.

Wenn Sie Ihren Hund im Flugzeug mitnehmen wollen, sollten Sie sich unbedingt bei der Fluggesellschaft informieren. Ganz kleine Hunde können in der Regel mit in die Kabine genommen werden. Größere Hunde müssen in den Frachtraum. Die Transportbox für den Hund muss der Besitzer mitbringen.

Auf der Queen Elizabeth 2, dem derzeit einzigen regelmäßigen Passagierschiff im Transatlantikverkehr, kann man Hunde mitnehmen. Diese müssen allerdings in einem Hundezwinger (engl. kennel), den es an Bord des Schiffes gibt, bleiben. Man kann den Hund natürlich besuchen. Da das Schiff von England aus losfährt, sind nicht nur die amerikanischen, sondern auch die britischen Zollbestimmungen für die Einreise mit Hund zu beachten.

Die USA sind ein sehr hundefreundliches Land. Trotzdem sollte man einige Grundregeln unbedingt beachten: Hunde werden in den USA grundsätzlich an der Leine geführt. Vielerorten kann man einen Strafzettel bekommen, wenn man das nicht macht. In Restaurants darf man Hunde nicht mitnehmen und in Geschäfte nur dann, wenn es ein Schild mit einer entsprechenden Einladung gibt, zum Beispiel Pets welcome. In öffentliche Verkehrsmittel dürfen Hunde nur dann, wenn es sich um Blindenhunde handelt. Einige Hotels erlauben Hunde, andere wiederum nicht. Man sollte sich daher genau erkundigen.

Gleiches gilt auch für die unterschiedlichen Bestimmungen in National Parks und State Parks. In den meisten National Parks dürfen Hunde nicht mit auf die Wanderwege (engl. trails), d.h. sie müssen im/am Auto bleiben. Wer National Parks in heißen Gegenden besuchen will, sollte daher bedenken, dass sich ein geparktes Auto selbst bei geöffneten Fenstern innerhalb von Minuten so sehr aufheizen kann, dass der Hund zu Tode kommt. Man kann also nicht einfach wandern gehen und den Hund im Auto zurücklassen. Sie sollten deshalb den Hund entweder gar nicht erst auf die Reise mitnehmen oder sich mit dem Durchfahren der National Parks im klimatisierten Auto begnügen. State Parks erlauben dagegen oft das Wandern mit Hund. Sie sollten sich jedoch in jedem Fall vorab auf der Website des jeweiligen Parks eingehend informieren.

Wer einen festen Wohnsitz in den USA hat, sollte sich im Tierladen eine kleine Metallmarke mit dem Namen des Hundes sowie mit dem Namen, der Anschrift und der Telefonnummer des Besitzers anfertigen lassen. Das kostet in der Regel nur ein paar Dollar. Vielerorten muss auch eine Hundemarke von der Stadtverwaltung erworben werden.

Das beste Hundefutter in den USA ist Science Diet. Dieses gibt es meistens im Tiergeschäft oder beim Tierarzt, jedoch nur selten im Supermarkt.

Wie gesagt, lassen Sie Ihren Hund an warmen Tagen nicht alleine im Auto zurück, da sich dieses sehr schnell aufheizen kann. Auch sollten Hunde während der Autofahrt nicht ihren Kopf aus dem Fenster stecken, da ihre Augen Schaden nehmen können.

 


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