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Neuer Chicago-Roman: Mit Müh und Not

Chicago Roman1886 wird die Millionenmetropole Chicago, deren Bevölkerung zu einem Drittel aus deutschen Einwanderern besteht, zum Schauplatz des ersten Bombenanschlags in der Geschichte der USA. Die Brüder Jack und Bob Hunhoff, zwei ehemalige Polizisten aus Chicago, die jetzt im Dakota-Gebiet leben, kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück, um durch eigene Ermittlungen die Freilassung ihres Freundes Andreas Brenner zu erreichen, der nach dem Anschlag verhaftet wurde.

Mit Müh und Not ist der dritte Band in Kai Blums Auswanderer-Serie, die einen Bogen von den 1880er Jahren bis ans Ende des Zweiten Weltkriegs spannt.

Hintergrund des Romans ist der Kampf um die Einführung des Achtstundentages. Chicago war das Zentrum dieser Bewegung und hier fand 1886 die erste 1. Mai-Demonstration mit 80.000 Teilnehmern statt. Vornweg marschierten die Mitglieder der anarchistischen Internationalen Arbeiter-Assoziation in Chicago, die hier die führende Rolle im Kampf für den Achtstundentag übernommen hatten. Als drei Tage später, am 4. Mai 1886, eine Bombe auf einer Kundgebung der Anarchisten am Haymarket explodierte und in der Folge sieben Polizisten und eine unbekannte Zahl Arbeiter starben, sahen das Großkapital und die in seinem Interesse arbeitende Justiz die Gelegenheit gekommen, der Arbeiterbewegung einen vernichtenden Schlag zu versetzen.

"Man spürt regelrecht die gespannte Atmosphäre in der Stadt." (Histo-Couch.de)

"Wie auch mit den ersten beiden Bänden schaffte Kai Blum es erneut, mich zu begeistern. Authentisch schildert er die historischen Ereignisse und hat die fiktiven Charaktere mit ihren Erlebnissen gekonnt eingebaut." (Die-Rezensentin.de)